„Das menschliche Lebewesen funktioniert als Funktionseinheit!“
Es ist nicht genug, sich auf das erkrankte Organ zu fokussieren oder sich nur auf den Schmerz einer Region bzw. den gebrochenen Arm.
Hierbei wird vergessen, dass es sich nur um die Spitze der Pyramide handelt. Über allen Systemen befinden sich die Faszien, die jede Struktur, wie eine Hülle umgeben. Wenn man alle Organe, Knochen und Muskeln entfernt, bleibt eine Faszien-Hülle übrig, die miteinander verbunden ist. Die Mechanik der Faszien ist der Bereich, auf den sich die meisten Aktivitäten im Körper beziehen.
Beschwerden die länger dauern und sich nicht von allein regulieren, brauchen Hilfe von außen. Es gibt verschiedene Ansätze dies zu erreichen. In der Osteopathie studiert man den Körper als ganzheitliche Funktionseinheit, der einen dynamischen Mechanismus darstellt.
Ich, als Osteopathin, verwende die dynamischen Faszien, um den Mechanismus des Organs, der Muskulatur bzw. des Gelenkes wieder herzustellen. Diesen Prozess kann man mit dem Entwickeln von Kabelbündeln vergleichen. Wenn Sie das Bündel an den Enden festhalten und auf Zug bringen, wird es sich entwirren. Auf diese Weise kann sich die Faszie sortieren und die eigentliche Funktion wieder hergestellt werden.
Ist die Funktion wieder hergestellt, Können Organe, die Knochen, die Muskelgruppe ihre normale Funktion wieder aufnehmen und der Körper kann sich regulieren.

